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Tarifvertrag ig rci

Arbeitszeit• Ab 2019 ein Recht für alle Vollzeitbeschäftigten mit mehr als 2 Jahren Betriebszugehörigkeit, ihre Wochenarbeitszeit für 6 bis 24 Monate auf 28 Stunden zu reduzieren. Nach Ablauf dieses Zeitraums haben die Arbeitskräfte das Recht, den Vorgang zu wiederholen. • Die vorübergehend reduzierte (28 Stunden) Wochenarbeitszeit wird auf 10 % der Erwerbsbevölkerung begrenzt. Beantragen mehr als 10 % der Arbeitnehmer eine Verkürzung der Arbeitszeit, Vorrang haben dann diejenigen, die Schichtarbeit, Pflege von Angehörigen oder kleinkinderfürsorge (bis 8 Jahre) leisten.• Die Arbeitgeber haben auch die Möglichkeit, Arbeitnehmer mit 40-Stunden-Verträgen zu beschäftigen (derzeit auf 18 %/13 % aller Verträge je nach Tarifregion festgelegt), aber die Betriebsräte werden mehr und stärkere Widerspruchsrechte haben, wenn die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von durchschnittlich 35,9 Wochenstunden über alle Arbeitnehmer hinausgeht. Der Chef des Dachverbandes der Gesamtmetall-Gewerkschaft, Rainer Dulger, nannte den Tarifvertrag „den Eckpfeiler eines flexiblen Arbeitssystems für das 21. Jahrhundert”. In der deutschen Metall- und Elektroindustrie ist am Dienstag in den frühen Morgenstunden eine Lohneinigung erzielt worden. Angesichts der Gesundheitskrise, die durch die Epidemieausbreitung von Covid 19 und die anschließenden Einschließungsmaßnahmen verursacht wurde, sind die wirtschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Auswirkungen schwerwiegend. Sozialpartner und Gewerkschaften in den OECD-Ländern geben Antworten, Vereinbarungen und Aufrufe zum Handeln ab. Im Folgenden finden Sie eine Momentaufnahme dieser Initiativen aus 25 Ländern.

Sie wird regelmäßig aktualisiert und auf andere OECD- und Nicht-OECD-Länder ausgeweitet, um in diesen kritischen Zeiten den Austausch bewährter Verfahren zu ermöglichen. Auch auf Branchenebene werden Aktionen vorgestellt – auch über internationale Gewerkschaftsressourcenseiten. Der Tarifvertrag war hart umkämpft. Die Gewerkschaft IG Metall hat in den vergangenen Wochen eine Reihe von Warnstreiks gestartet, um ihrer ursprünglichen Forderung nach einer Lohnerhöhung von 6 Prozent nachzugehen. Nach wochenlangen erbitterten Kämpfen ist endlich ein Tarifvertrag für die deutsche Metall- und Elektroindustrie zustande gekommen. Die Arbeitnehmer konnten höhere Löhne und flexiblere Arbeitszeiten sichern. IndustriAll Europe begrüßt den am 6. Februar zwischen der IG Metall und Südwestmetall unterzeichneten Tarifvertrag. Das Abkommen steht an der Spitze der Tarifverhandlungen und ist ein positives Beispiel für die Sozialpartner nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa.

Der DGB hat einen Überblick über Vereinbarungen und Maßnahmen der deutschen Gewerkschaften zur Corona-Krise veröffentlicht: Die neue Vereinbarung der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg, die als Pilotvertrag für andere Tarifrunden in Deutschland gelten soll, ist ein positives politisches Signal für die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.

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Arbeitszeit• Ab 2019 ein Recht für alle Vollzeitbeschäftigten mit mehr als 2 Jahren Betriebszugehörigkeit, ihre Wochenarbeitszeit für 6 bis 24 Monate auf 28 Stunden zu reduzieren. Nach Ablauf dieses Zeitraums haben die Arbeitskräfte das Recht, den Vorgang zu wiederholen. • Die vorübergehend reduzierte (28 Stunden) Wochenarbeitszeit wird auf 10 % der Erwerbsbevölkerung begrenzt. Beantragen mehr als 10 % der Arbeitnehmer eine Verkürzung der Arbeitszeit, Vorrang haben dann diejenigen, die Schichtarbeit, Pflege von Angehörigen oder kleinkinderfürsorge (bis 8 Jahre) leisten.• Die Arbeitgeber haben auch die Möglichkeit, Arbeitnehmer mit 40-Stunden-Verträgen zu beschäftigen (derzeit auf 18 %/13 % aller Verträge je nach Tarifregion festgelegt), aber die Betriebsräte werden mehr und stärkere Widerspruchsrechte haben, wenn die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von durchschnittlich 35,9 Wochenstunden über alle Arbeitnehmer hinausgeht. Der Chef des Dachverbandes der Gesamtmetall-Gewerkschaft, Rainer Dulger, nannte den Tarifvertrag „den Eckpfeiler eines flexiblen Arbeitssystems für das 21. Jahrhundert”. In der deutschen Metall- und Elektroindustrie ist am Dienstag in den frühen Morgenstunden eine Lohneinigung erzielt worden. Angesichts der Gesundheitskrise, die durch die Epidemieausbreitung von Covid 19 und die anschließenden Einschließungsmaßnahmen verursacht wurde, sind die wirtschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Auswirkungen schwerwiegend. Sozialpartner und Gewerkschaften in den OECD-Ländern geben Antworten, Vereinbarungen und Aufrufe zum Handeln ab. Im Folgenden finden Sie eine Momentaufnahme dieser Initiativen aus 25 Ländern.

Sie wird regelmäßig aktualisiert und auf andere OECD- und Nicht-OECD-Länder ausgeweitet, um in diesen kritischen Zeiten den Austausch bewährter Verfahren zu ermöglichen. Auch auf Branchenebene werden Aktionen vorgestellt – auch über internationale Gewerkschaftsressourcenseiten. Der Tarifvertrag war hart umkämpft. Die Gewerkschaft IG Metall hat in den vergangenen Wochen eine Reihe von Warnstreiks gestartet, um ihrer ursprünglichen Forderung nach einer Lohnerhöhung von 6 Prozent nachzugehen. Nach wochenlangen erbitterten Kämpfen ist endlich ein Tarifvertrag für die deutsche Metall- und Elektroindustrie zustande gekommen. Die Arbeitnehmer konnten höhere Löhne und flexiblere Arbeitszeiten sichern. IndustriAll Europe begrüßt den am 6. Februar zwischen der IG Metall und Südwestmetall unterzeichneten Tarifvertrag. Das Abkommen steht an der Spitze der Tarifverhandlungen und ist ein positives Beispiel für die Sozialpartner nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa.

Der DGB hat einen Überblick über Vereinbarungen und Maßnahmen der deutschen Gewerkschaften zur Corona-Krise veröffentlicht: Die neue Vereinbarung der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg, die als Pilotvertrag für andere Tarifrunden in Deutschland gelten soll, ist ein positives politisches Signal für die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.